Alexander McQueen Rock
Balmain Rock
DSquared Rock
Just Cavalli Rock
Michael Kors Rock
Versace Rock
 

Die passenden Röcke für den Tag

Nicht immer fällt es leicht, die richtigen Röcke aus dem Schrank zu zaubern. Oft vergreift man sich und wählt nicht das, was eigentlich die beste Wahl wäre. Dieser Artikel will ein paar Insides zur richtigen Rockwahl bieten und diskutieren, welcher Rock zum gegebenen Ambiente passt.

Zur Party und im Club – Weniger ist mehr

Jede Frau weiß, dass die Party genau der richtige Zeitpunkt ist um sich ordentlich in Schale zu werfen. Gerade Single-Ladys können von einem Rock, der ein echter Blickfang ist, profitieren. Doch was passt zum Abend bei der Party und im Club? Wie das „Kleine Schwarze“, über das Karl Lagerfeld sagte, man sei nie over- oder underdressed ist auch ein kurzer Rock das passende Kleidungsstück für den Partyabend. Je nach Laune kann hier die richtige Länge des Rockes gewählt werden. Mal super kurz und mega erotisch, zieht der Rock garantiert die Blicke der Männerwelt an. Etwas länger und leger ist der dünne Sommerrock bei Sommerfesten und Grillabend besonders schick, allerdings weniger provozierend. Doch in diesem Jahr sind es vor allem kurze Lederröcke, die die Damenwelt um den Verstand bringen. Gepaart mit engen gestreiften Oberteilen sind sie das rockige Teil für die Feier im Rockclub oder eignen sich für das heiße Date mit dem neuen Lover. Viele Lederröcke haben zudem aufgesetzte Nieten, die Rebellion und Unangepasstheit ausstrahlen und sich an Punk und Goth orientieren. Aber aufgepasst! Zu kurze Röcke, die total aus der Rolle fallen, können auch hinderlich sein. Gerade in den Nächten, die noch nicht besonders warm sind, kann ein kurzer Rock etwas zu wenig sein. Niemand hat Lust auf eine Nierenbeckenentzündung. Sie kann nur verhindert werden, wenn man sich den Temperaturen entsprechend ankleidet.

Mit Familie und Freunden – es darf etwas mehr sein

Was im Club und auf der Party cool und sexy ist, dass kann bei Abenden mit der Familie unpraktisch sein. Modisch muss man vor den lieben Angehörigen nichts beweisen und kann ruhig etwas mehr tragen. Das beruhigt nicht nur den Vater der Familie, sonder auch die sorgengeplagte Mutter, die ihre Tochter vor allem männlichen Unheil schützen will. Lange Röcke, die bequem zu tragen sind und einen Ausflug ohne Beanstandungen mitmachen, sind genau die richtigen Teile für den Tag mit der Familie. Im Sommer eignen sich besonders lockere und leichte Wickelröcke, um die Hitze zu überstehen. Kombiniert mit leichten Blusen oder kurzen Oberteilen garantieren sie ein Höchstmaß an Bewegungsfreiheit und Chic.

Auf der Arbeit – bitte nicht zu kurz

Im heißen und schlecht gelüfteten Büro würde Frau gern wenig tragen. Ganz klar, denn das Sitzen und die ermüdenden Aufgaben lassen es kaum zu, frische Luft zu tanken und die Jahreszeit wirklich zu genießen. Trotzdem sollte man im Büro etwas mehr tragen. Immerhin will im Büro niemand nur Blickfang für die männlichen Kollegen sein. Auch im Kontakt mit Geschäftspartnern und Kunden ist es wichtig, etwas mehr Stoff am Leibe zu haben. Die sexy Ausstrahlung soll ja nicht über die Kompetenz herrschen. Doch welcher Rock ist dann das passende Teil? Tulpenröcke, die über dem Knie enden, sind genau das Richtige für den harten Tag im Büro. Einfarbig und in dunklen Farben, lassen sie sich hervorragend mit hellen Oberteilen kombinieren. Grelle Farben sollte Frau meiden. Zwar ist die Mode diesen Frühling besonders bunt, doch im Büro, indem noch immer die alte Kombination aus Schwarz und Weiß dominiert, können zu auffällige Farben unpassend sein.

Wer ein wenig auf die innere Stimme hört und seiner Intuition nachgeht, der sollte bei der Rockwahl keine Probleme haben. Außerdem lohnt es sich immer, einen Blick auf die aktuelle Mode zu werfen, um nicht völlig ins Fettnäpfchen zu treten.

Damenröcke und ihre Formen – Ein kleiner Überblick

Rockarten

Der Rock ist wahrscheinlich das Kleidungsstück, das im Laufe des der letzten 600 bis 700 Jahre am Stärksten verändert wurde. Anfänglich war der Rock ein Zeichen der niederen Stände und hatte je nach regionaler Prägung unterschiedliche Längen und Formen. In die moderne Damenmode fand der Rock erst wesentlich später seinen Einzug und unterscheidet sich in so vielen verschiedenen Details und Facetten, dass es schwer fällt, den Überblick über die einzelnen Rockformen und Modelle zu behalten. Dieser Artikel will etwas Klarheit schaffen und die beliebtesten Rockmodelle vorstellen.

Der Tulpenrock – feminin und figürlich

Der Tulpenrock ist genau das Richtige für Frauen, die sehr feminin wirken wollen und wissen, ihre weiblichen Proportionen richtig einzusetzen. Der Tulpenrock reicht meist bis über die Taille und ist knielang. Er ist perfekt, um die Taille leicht zu kaschieren und lässt sich am Besten mit Blusen und engen Oberteilen tragen. Da junge Frauen gern etwas rockiger unterwegs sind und der Vintage-Look super angesagt ist, können auch Lederjacken mit ihm kombiniert werden. Der Name „Tulpenrock“ stammt übrigens von der Form des Rockes – diese ähnelt stark der Tulpenblüte.

Der Faltenrock – gar nicht mal so konservativ!

In der Modefachpresse wird häufig darüber debattiert, ob der Faltenrock nicht etwas streng sei oder gar „altbacken“ und „schulmädchenhaft“ wirken würde. Meiner Meinung nach hat dieser Standpunkt einige Entwicklungen in der Mode verpasst. Helle Faltenröcke wurden in den letzten Jahren von Labels wie Tommy Hilfiger mit bunten Oberteilen kombiniert und wirkten dadurch gar nicht mehr streng, sondern eher sportlich und sehr freizeitlich. Das Legere kommt vor allem daher, dass der Faltenrock kürzer geworden ist, als es noch vor einigen Jahren der Fall war. Auch die Sportartikelhersteller haben sich dem Faltenrock gewidmet und wunderbare kurze und engere Modelle für den Tennissport entworfen. Desweiteren ist der Schulmädchen-Look dieser Tage super angesagt. Der Nerd/Geek-Look arbeitet mit genau den antiquierten Elementen der Mode (Hornbrillen, Röcke, Kniestrümpfe) und wertet dieses stilistisch gewinnbringend auf. Faltenröcke passen hierbei sehr gut ins Bild und können durchaus für verschiedene aktuelle Looks fruchtbar gemacht werden. Faltenröcke passen besonders gut zu Frauen, die eine schmale Figur und lange Beine haben.

Der Minirock

In den 50s noch ein Zeichen von gesellschaftlicher Rebellion, gehört der Minirock heute zum Standardrepertoire der Modeindustrie. Gerade im Sommer, wenn die Sonne brennt und die Hitze kaum zu ertragen ist, ist der Minirock unverzichtbar. Miniröcke gibt es mittlerweile in allen Farben und Stoffen. Miniröcke können sich heutzutage bei den meisten Gelegenheiten sehen lassen. Frauen, die Miniröcke tragen, sollten besonders schlank sein, lange Beine und einen flachen Po haben. Zugegeben sind dies viele Voraussetzung, um einen Minirock zu tragen. Allerdings gibt der „Mini“ auch viel an Haut frei und sollte deswegen mit dem nötigen Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen getragen werden.

Der Wickelrock

Modisch gehört der Wickelrock nicht gerade zu meinen persönlichen Favoriten, für viele Frauen eignet er sich allerdings sehr gut. Der Wickelrock kann wunderbar Fettpölsterchen kaschieren und passt sich der Figur am Besten an. Außerdem kann der Wickelrock mal höher mal tiefer gebunden werden und bringt so Spiel und Abwechslung in die Mode. In den warmen Monaten können Sandalen oder Flip-Flops zum Wickelrock getragen werden. Je nach Variante sind aber auch elegantere Schuhemodelle denkbar. Zu schrecklichen Wickelideen kam es vor allem Mitte der 1990er Jahre, als Wickelröcke ihren Einzug in die Technoszene fanden. Hier fungierten sie besonders als Herrenröcke im Maxiformat und wurden häufig mit Plateauschuhen der Marke „Buffalo“ kombiniert. Modisch war dies das vielleicht schlimmste No-Go der jüngeren Geschichte und wird auch in der Zukunft schwer zu unterbieten sein.

Generell sind Röcke großartig, um zahlreiche feminine Züge zu unterstreichen – denn Röcke passen zu nahezu jedem Typ Frau.

Die Geschichte des Minirock – Eine Geschichte der Rebellion

Kleidungsstücke haben selten die soziale Sprengkraft, das komplette Frauenbild zu wandeln. Eine Ausnahme bildet dabei der Minirock, der seit dem Ende der 50s seinen Feldzug von Großbritannien nach Europa und Amerika fortsetzte. In diesem Artikel wollen wir nachzeichnen, wie es dazu kam, das der kleine schwarze Rock überhaupt so erfolgreich werden konnte und wieso er es schaffte, Frauen ein völlig neues Körpergefühl und Selbstbewusstsein zu vermitteln.

Alles begann mit der Modedesignerin Mary Quant. Die junge Frau, deren Lehrer aus Wales kamen und Marys Leidenschaft für die schönen Künste weckten, begann sich bereits als Schülerin für Kunst zu interessieren. Als Studentin vertiefte sie dieses Bemühen, arbeitete in ihrer Freizeit aber bereits an Schnittmustern und entwarf erste Kleidungsstücke. Ihr eigentlicher Durchbruch aber war die Zeit, in der sie ihren eigenen Laden in Chelsea eröffnete. Schnell wurde ihre Boutique über die Stadtgrenzen Londons hinaus bekannt, so dass internationale und nationale Modehäuser auf sie aufmerksam wurden. Die folgenden Kollektionen waren allesamt Bestseller und erreichten mit der Erfindung des Minirocks ihren Höhepunkt. Der Rock, den sie anfänglich „experimentell“ kürzte und umnähte, passte genau in die Zeit der 60s und 70s. Es war die Zeit der revolutionären Jugendbewegungen, die Zeit des Studentenprotests und Zeit der sexuellen Revolution – und dies in England. England hatte den Ruf, muffig und verstaubt zu sein. Das Klima in der Gesellschaft der alten Kolonialmacht war antiquiert und die sozialen Konventionen so abgesteckt, das die Mode immer noch sehr konservativ war und nichts von dem hatte, was wir heute als rebellischen englischen Chic kennen, der durch Designer wie Vivienne Westwood und Alexander McQueen bekannt wurde. Der Minirock war ein Schlag ins Gesicht der englischen Gesellschaft und brachte Mütter und Väter um ihren Schlaf.

Denn mit dem Minirock zeigte die Tochter des Hauses nicht nur zu viel Haut, der „Mini“ war ein Angriff auf die Werte der britischen Gesellschaft. Dieser Rock war ein Zeichen des Aufbegehrens und ein Symbol der Zugehörigkeit zur alternativen, jungen Generation, die mit den Idealen der Eltern brechen wollte. In den Medien wurde der Minirock zum Hassobjekt Nummer 1. Er wurde als „unzüchtig“ bezeichnet und den wurde Trägerinnen unterstellt, wie „leichte Mädchen“ auszusehen. Dies änderte sich erst dann, als immer mehr Modezeitschriften begannen, den Minirock zu zeigen. Auch bekannte Modehäuser widmeten sich dem Minirock. Dior und Yves Saint Laurent verarbeiteten Modelle des Minirock für ihre Kollektion und eine breitere Masse nahm sich dem Kleidungsstück positiv an. Letztendlich konnte sich die negative Presse und die kritische Öffentlichkeit ( zu der sogar der Vatikan gehörte) nicht länger gegen den modischen Trend stellen. Mitte der Sechziger hatte der „Mini“ England soweit „überrollt“, dass sich das englische Königshaus sogar gezwungen sah, Mary Quant mit dem „Order of the British Empire“ auszuzeichnen.

Auch im prüden Amerika wurde der Rock ein echter Hit. Aber gerade in den Staaten der USA, die konservativ regiert wurden und sehr christlich geprägt wurden, stieß der Rock auf hefitigen Widerstand. Schließlich konnte er sich aber auch in den USA durchsetzen und fand reißenden Absatz. Heute ist der Minirock überhaupt nicht mehr aus der Modewelt wegzudenken und kaum einer stört sich daran, etwa mehr Haut vom Bein zu sehen. Der Minirock ist ein großartiges Beispiel dafür, dass Mode nicht nur „schön“ ist oder „kleidet“. Mode ist meist auch ein Statement, welches sich mal offener, mal versteckter zeigt und die komplette Gesellschaft umkrempeln und zum Erstarren bringen kann. Vielleicht muss dies genau der Anspruch sein, den junge Designer an sich selbst richten sollten. Mary Quant und der Minirock sind jedenfalls ein famoses Beispiel dafür.

Die Röcke für Frühling/Sommer 2013

Ich sitze hier am Computer und draußen fallen dicke Schneeflocken auf das kalte Kopfsteinpflaster. Ich bin immer noch etwas desorientiert. Sollte morgen nicht Frühlingsanfang sein? Sollten nicht langsam die Krokusse blühen und die Stiefmütterchen ihre Hälse aus dem Boden herausstrecken? Dieser Winter ist wirklich zu hart und langsam geht uns die Puste aus. Mit viel Sehnsucht kann man  an die wärmeren Tage denken, die Tage voller Sonnenschein und Helligkeit, die Tage an denen kurze Kleider und Röcke unverzichtbar sind, weil die Sonne so warm ist. Bald wird es so weit sein und wir werden wieder Röcke tragen können. Bis dahin wollen wir uns damit begnügen, wenigstens gedanklich die warme Jahreszeit vorwegzunehmen. Eine Reise ins Reich der Rockmode soll uns ein wenig vom tristen Grau ablenken und schafft es hoffentlich, uns auf etwas fröhlichere Gedanken zu bringen.

Röcke – die neuen Trends für 2013 – der African Chic

Ein Trend, der dieses Frühjahr sicher nicht ganz spurlos an uns vorbeigehen wird, sind die längeren, engen Tulpenröcke mit afrikanischen Mustern. Sie sind wundervoll bunt und strahlen viel Lebensfreude aus. Perfekt lassen sie sich mit allerlei Accessoires kombinieren. Große Haarschleifen sind ideal, um mit diesen Röcken getragen zu werden. Sie lassen einen coolen African Chic entstehen.

Lady meets Girls

Marc Jacobs Röcke
Dieses Frühjahr lebt nur so von Kontrasten. Nicht nur, dass die vielen Farben in diesem Frühling gegeneinander in Konkurrenz treten, auch die mädchenhaften Looks werden mit ladyhaften Elementen konfrontiert. Tüllröcke in Zitronengelb werden mit dunklen Blazern mit Dreiviertelarm kombiniert, wodurch spannende Widersprüche zustande kommen. Farblich ist diesen Frühling/Sommer wirklich alles erlaubt, das Freude und Hoffnung ausstrahlt. Vor allem die Kombinationen aus Gelb und Magenta sind der letzte Schrei und absolut angesagt.

Röcke im Vintage-Look

Vintage ist schon seit ein paar Jahren nicht mehr aus der Mode wegzudenken – auch wenn der Begriff sehr weitläufig definiert wird. Bei den Röcken scheint sich dieser Trend durchzusetzen und schlägt sich direkt in coolen Designs nieder, die Frauen in diesem Jahr nicht verpassen sollten, wenn sie auf coole Röcke stehen. Wer es rockig mag, der sollte unbedingt auf Lederröcke zurückgreifen. Sie waren von jeher ein Zeichen von purem Sex und Rebellion. Wer sie trägt, der weiß genau um ihre Wirkung. Diesen Sommer bekommt der Minilederrock aber etwas züchtigere Konkurrenz, die trotzdem sehr cool und lässig ist: dem Lederfaltenrock. Persönlich bin ich von diesen Exemplaren total begeistert. Einerseits sind sie mädchenhaft und erinnern an die braven Röcke der Schulmädchenuniformen, anderseits strahlen sie Sexappeal und verruchte Eleganz aus. Zum Faltenlederrock lassen sich vor allem enge, quergestreifte Oberteile kombinieren. Auch Ketten mit großen Anhängern im Vintage-Look lassen sich hervorragend zum Lederfaltenrock tragen.

Polkadots und geometrische Muster – ein Muss für 2013

Bei der New Yorker Fashion Week und bei der Modewoche in Paris hatte es sich bereits angedeutet, dass Polkadots zum Standardrepertoire der Mode im Jahre 2013 zählen werden. Egal ob auf A-Linien-Röcken oder auf Bleistiftröcken, Polkadots sind nicht wegzudenken. Da die lustigen Punkte aber nicht mehr die modische Sprengkraft besitzen, die sie noch vor ein paar Jahrzehnten hatten, kann es diesen Frühling  ruhig einmal etwas Neues sein. Geometrische Formen, Kreise, Dreiecke und Vierecke sind eine tolle Abwechslung zu den Polkadots und vor allem bei jungen Frauen super beliebt. Der Look wirkt leicht futuristisch, ist aber trotzdem sehr elegant und feminin und kann sich überall sehen lassen.

Dieses Jahr ist wirklich ein tolles Jahr für die Rockmode. So viele unterschiedliche Trends und Looks haben wir lange nicht gesehen. Wer gerne experimentiert und wem der Sinn nach Neuem steht,  für den wird 2013 ein tolles Jahr.

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